2020 – ein Jahr, das sich fast jedes Unternehmen anders vorgestellt hatte. Streichen Sie das „fast“, denn wirklich niemand hat in den letzten Monaten einfach business as usual gemacht. Selbst diejenigen, die von Lockdown, Hygienekonzepten oder Überbelastung verschont blieben, merken zumindest in einem Bereich verändertes Verhalten: im Recruiting. Drei Trends, die es schon vor Covid-19 gab, haben sich verstärkt – und sind gekommen, um zu bleiben.

Trend 1: Recruiting wird digital

Ist die Bewerbungsmappe nach 2020 endgültig ein Fall für die Mottenkiste? Es scheint so. Denn bei einer aktuellen Untersuchung von e-fellows.net gaben fast 70 % der befragten Personalverantwortlichen an, in den letzten Monate deutlich mehr digitale Schritte in den Recruitingprozess eingebaut zu haben. Besonders beliebt dabei: interaktive Events wie Online-Seminare und Webinare, um Interessierte für das Unternehmen zu gewinnen.

Die überwältigende Mehrheit gab zudem an, Bewerbungsgespräche auf digitale Formate (Skype, Zoom) umgestellt zu haben. Das bringt nicht nur in Pandemie-Zeiten echte Vorteile, sondern erspart z. B. auch Bewerber*innen lange Anreisen einzig und allein für ein Gespräch. Schwer vorstellbar, dass diese unkomplizierte Möglichkeit des Kennenlernens in Post-Covid-19-Zeiten wieder verschwinden wird. Eine spannende Entwicklung, die viel Potential bietet, um Recruitingprozesse langfristig zu vereinfachen, zu beschleunigen und Stellen vielleicht sogar schneller zu besetzen.


Trend 2: Recruiting wird mobil

Klare Ansage: Laut einer Studie von Monster bevorzugt jede*r dritte Kandidat*in die mobile Bewerbung via Tablet oder Smartphone gegenüber einer traditionellen (Online-)Bewerbung. Arbeitgeber*innen setzt das gehörig unter Druck – die deutliche Mehrheit der befragten Unternehmen hat inzwischen Angst, potentiell Interessierte zu verlieren, wenn sie kein Mobile Recruiting anbieten. Und sie haben recht: Gerade die Generation Z bricht die Jobsuche ab, wenn es zu Darstellungsproblemen auf dem Smartphone kommt. Zeit also, sich vom Desktop zu verabschieden. Und auch davon, dass Bewerber*innen stundenlang am Schreibtisch sitzen und an ihren Anschreiben feilen.

Über 50 % der befragten Kandidat*innen gab an, dass sie am mobilen Recruiting vor allem die Ortunabhängigkeit und Effizienz schätzen. Morgens in der Bahn oder im Wartezimmer beim Arzt schnell ein Onlineformular ausfüllen oder den Lebenslauf im Bewerbungsportal hochladen, wird immer mehr zur Normalität. Corona hat es wie keine andere Situation zuvor geschafft, mobiles Arbeiten voranzubringen und pusht nun in gleichem Maße die mobile Stellensuche und Bewerbung. Eine Tendenz, die unumkehrbar scheint und die Unternehmen 2021 wirklich nicht mehr ignorieren können.


Trend 3: Recruiting wird social

Wenn Recruiting mobil wird, ist das ohne Social Media fast undenkbar. Deshalb lässt sich schon seit einiger Zeit eine deutliche Tendenz erkennen: Immer mehr Unternehmen nutzen ihre Präsenzen bei Facebook, LinkedIn und Co. für ihr Employer Branding. Und immer mehr Bewerber*innen informieren sich über Unternehmen via Social Media. Über 20 % geben laut clevis.de außerdem an, schon mal in sozialen Medien nach passenden Stellenangeboten geschaut zu haben. Werden sie dort nicht fündig, weil es keine Profile gibt oder die Unternehmensauftritte vernachlässigt oder lieblos wirken, sinkt die Motivation zur Bewerbung deutlich.

Was sie andererseits steigen lässt: authentische Einblicke ins Unternehmen und den Arbeitsalltag, zum Beispiel echte Geschichten über die potentiell zukünftigen Kolleg*innen. Und das am liebsten als Video, das sich auf dem Smartphone immer und überall konsumieren lässt. Ein Trend, der Unternehmen jede Menge Potential bietet, sich neue (und vor allem jüngere) Zielgruppen zu erschließen – der aber gleichzeitig die Aufgabe mit sich bringt, die eigenen Unternehmenswerte und Geschichten social-media-gerecht aufzubereiten.


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Quellen:
clevis.de
Monster – Studie Mobile Recruiting 2020
softgarde e-recruiting

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marktrausch

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