Nesselkutter Netzgetüdel: Alles, was du über das Kulttier Nesselkutter wissen musst!

Nesselkutter & Nesselkutter Netzgetüdel – Allgemeine Infos

Beim Nesselkutter (lat. Nesselius Nesseliensis) handelt es sich um ein eierlegendes Säugetier aus Nordeuropa, das vor allem im norddeutschen Nesselkutt und seiner Umgebung lebt. Es ist eng verwandt mit dem in Australien beheimateten Schnabeltier sowie erstaunlicherweise auch mit der vor allem an der Ostsee vorkommenden Silbermöwe. Internationale mediale Aufmerksamkeit wird dem Vierbeiner jeden Spätsommer im Rahmen der Berichterstattung zum Festival Nesselkutter Netzgetüdel zuteil, das Mitte September im norddeutschen Nesselkutt stattfindet und Nesselkutterfans aus allen Teilen der Welt anlockt.

Nesselkutter – Aussehen

Wer auf dem Festival Nesselkutter Netzgetüdel einen Nesselkutter fangen will, sollte genau wissen, wie er aussieht. Grundsätzlich kann man sich das Tier als eine haarige Version eines Schnabeltiers vorstellen. Zusätzlich verfügt es jedoch über filigrane und überraschend effektive Schwimmflossen, die es zu einem guten Schwimmer machen.

Des Weiteren freut sich der Nesselkutter über kleine Flügel. Da sie aber nur spärlich mit Federn ausgestattet sind, ist er nur bedingt flugfähig. Beim Festival Nesselkutter Netzgetüdel sollte aber dennoch auch am Himmel nach ihm Ausschau gehalten werden, denn Flugstrecken von bis zu 20 Metern sind für den nimmersatten Nesselkutter kein Problem.

Weibchen und Männchen sind optisch auf den ersten Blick übrigens nicht zu unterscheiden. Jungtiere hingegen erkennt man neben ihrer geringeren Größe an der leicht bläulich-schimmernden Fellfärbung, die für gute Tarnung im Wasser sorgen und Fressfeinde abhalten soll.

Nesselkutter – Verbreitung

Wie schon weiter oben beschrieben begann der Nesselkutter seinen Siegeszug durch Nordeuropa im kleinen Ort Nesselkutt (von dem aus schon die Hunnen früher ihre Raubzüge durch Europa starteten, wovon heute noch die Überreste einer geschliffenen Hunnenburg und der dazugehörige Burggraben zeugen, wo auch das Nesselkutter Netzgetüdel stattfindet). Hier trat er 837 erstmals in den saftigen Wiesen rund um Nesselkutt auf und verbreitete sich von dort nach Norden.

Heute lebt er vor allem in an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste. Besonders beachtenswert ist, dass der Nesselkutter noch nie südlich von Hamburg gesichtet wurde. Grund dafür könnte sein, dass der Nesselkutter Fließgewässer scheut und nicht durch die Elbe schwimmen kann/mag. Vielleicht sind ihm Mittel- und Süddeutschland aber auch einfach nur suspekt.

Nesselkutter – Lebensweise

Da das Nesselkutter Netzgetüdel tagsüber stattfindet, hat der Nesselkutter sich entschieden, nachtaktiv zu sein, um die Jagd zu erschweren und das Spektakel zu verlängern. Zudem befinden sich viele Exemplare bereits ab Anfang September in einer vorgezogenen Winterruhe, die gewöhnlich bis Mitte November dauert. Von Mitte November bis mindestens Ende März verfällt der Nesselkutter dann in eine Winterschockstarre, die lediglich durch enorm milde Frühlingstemperaturen abgekürzt werden kann.

Da der Nesselkutter teilweise an Land und teilweise im Wasser lebt, baut er seine Nester gerne im Schilf. Dafür verwendet er bevorzugt Federn anderer Vögel, die er diesen durch aufdringliches Verhalten abjagt. Hat er nach dem erfolgreichen Nestbau Hunger, so fängt er sich gern ein kleines Meerstier, Insekten aller Art oder Schnecken. Seine Verwandtschaft mit der Silbermöwe erkennt man im Fressverhalten daran, dass er eine Vorliebe für Fischbrötchenreste hegt und diese auch unaufmerksamen Fischbrötchenessenden stiehlt.

Wie auch das Nesselkutter Netzgetüdel zeigt, sind Nesselkutter Einzelgänger, die gleichzeitig in Kolonien von bis zu 267 Tieren leben können. Da jedes Tier sich sein eigenes Nest baut, genießen die Nesselkutter die Gemeinschaft einfach von ihrem eigenen Nistplatz aus. Auch der Nachwuchs, der nach 35-tägiger Brutzeit aus den sieben bis neun Eiern schlüpft, wird allein von den Nesselkutterpaaren aufgezogen. Nesselkutter sind sich übrigens nicht ein Leben lang treu, sondern suchen sich jedes Jahr eine neue Partnerin oder einen neuen Partner.

Zu den Feinden des Nesselkutters gehört vor allem der Mensch, der in all seinen Fortbewegungsarten die größte Gefahr für den Land-und-Meer-Bewohner darstellt. Dennoch werden Jungtiere auch immer wieder Opfer größerer Raubfische.

Nesselkutter und Menschen

Mit der zunehmenden Industrialisierung verlor auch der Nesselkutter einen Teil seines Lebensraums. Da das Tier recht scheu ist, bekommt man es heute nur noch sehr selten zu Gesicht, sodass das Nesselkutter Netzgetüdel ein echtes Highlight für die Fans des Schnabelträgers darstellt. Anfassen lässt er sich aber auch dort nur widerwillig. Wird das richtige Futter, vor allem Fischbrötchen, angeboten, lässt er sich jedoch zuweilen füttern.

Vorbereitung auf das Nesselkutter Netzgetüdel und eine Begegnung mit dem TierFAQs zum Nesselkutter

Was soll ich tun, wenn ich einen Nesselkutter in meinem Garten finde?

Ruhe bewahren und ihn seiner Wege gehen lassen. Vermutlich ist er nur auf der Durchreise oder auf der Suche nach Futter. Sollte sich im Garten ein Teich befinden, muss man sich aber unter Umständen mit dem Gedanken anfreunden, dass eine Nesselkutterkolonie sich hier niederzulassen gedenkt. Da das Tier unter Artenschutz steht, genießt es absolute Freizügigkeit und darf auch nicht umgesiedelt werden.

Sind Nesselkutter giftig?

Nesselkutter können nicht beißen und verfügen auch über keine Giftdrüsen. Haben sie einen schlechten Tag und möchten ihre Ruhe haben, versprühen sie allerdings ein stinkendes Sekret. Beim Nesselkutter Netzgetüdel sollte deshalb unbedingt auch der Geruchssinn eingesetzt werden. Das Tragen einer Stoffmaske wird empfohlen, um vom starken Gestank nicht ohnmächtig zu werden.

Ist der Nesselkutter gefährlich?

Der Nesselkutter verfügt weder über Giftdrüsen noch hat er Zähne oder Krallen. Daraus sollte man aber nicht schlussfolgern, dass das Tier ungefährlich ist. Wird es gereizt, z. B. durch unerlaubtes Herantreten an sein Nest, stößt er zunächst einen lauten Warnschrei aus. Wird dieser ignoriert, so rollt sich der Nesselkutter zu einem Ball zusammen und stößt sich mit voller Kraft dem Angreifenden entgegen. Da Nesselkutter bis zu 22,5 Kilogramm schwer werden, sollte man dieser Konfrontation lieber aus dem Weg gehen. Berichte darüber, dass Menschen durch Nesselkutter ernsthaft verletzt oder getötet wurden, gibt es jedoch nicht.

Kann ich einen Nesselkutter als Haustier halten?

Davon wird abgeraten. Die Tiere sind sehr eigenwillig und freiheitsliebend und werden auch nicht gerne umgesiedelt. Im Haus sollten sie unter keinen Umständen gehalten werden. Wünscht man sich einen Nesselkutter in seinem Garten, so sollte man dort einen möglichst großen Teich mit ordentlich Schilfbewuchs anlegen. Zudem hilft es, regelmäßig Fischbrötchenreste zu verstreuen.

Wie fange ich beim Nesselkutter Netzgetüdel einen Nesselkutter?

Auf keinen Fall mit den bloßen Händen! Es empfiehlt sich, zum Nesselkutter Netzgetüdel  mit einer Auswahl an Keschern und Wurfnetzen anzureisen. So kann das Tier gefahrlos aus sicherer Entfernung gefangen werden. Mit einem beherzten Griff in den Nacken lässt es sich anschließend einfach in eine Box oder ähnliches befördern und kann so zum Festplatz gebracht werden. Unter keinen Umständen dürfen die Tiere bei der Jagd oder dem anschließenden Transport verletzt werden. Wer sich diesem Grundsatz widersetzt, muss mit empfindlichen Strafen rechnen und wird lebenslang von der Teilnahme am Nesselkutter Netzgetüdel  ausgeschlossen.

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