Architekten entscheiden, wie Bemusterung in Zukunft läuft!

Deutschlandweite Architektenstudie zur Bemusterungspraxis.

Architekten arbeiten fast täglich mit Mustern, aber bisher wurden sie noch nicht gefragt, wie sie die aktuelle Bemusterungspraxis eigentlich bewerten, ob ihnen etwas fehlt oder was sogar verbessert werden könnte. Dabei wollen Hersteller ihre Produktmuster bestmöglich auf die Bedürfnisse der Architekten anpassen. Die teuren Kollektionsmappen sollen schließlich immer in der ersten Reihe mitspielen.

Die Idee zur Architektenstudie

Mit dieser Thematik zur Bemusterung beschäftigt sich seit einiger Zeit auch Produzent Eric Adelt der Firma adelt – Ihre Ideen aus Bielefeld. Er löst mit seinen Präsentationsprodukten täglich die Probleme vieler Hersteller bei der Bemusterung. In Gesprächen mit Architekten fand er allerdings heraus, dass einige Architekten mit der Bemusterung der Hersteller nicht besonders zufrieden sind. Damit war der Startschuss für die Ausarbeitung und Durchführung einer deutschlandweiten Architektenstudie gegeben!

Schnell hatte die Firma adelt den perfekten Partner für die Studie gefunden: competitionline, der führende Crossmedia-Fachverlag für Architekten aus Berlin, war sofort begeistert von der Idee der Befragung. Und auch wir durften von Beginn an mit ranrauschen und gemeinsam mit adelt und competitionline zunächst das Konzept mit dem Fragebogen, eine Presseaussendung zum Befragungsstart und weitere Ideen zum Aufruf entwickeln.

Aufruf zur Architektenbefragung

Am 10. Mai ist die Befragung dann gestartet. Über wöchentliche Newsletter von competitionline mit dem Aufruf zur Teilnahme konnten schon mehrere Tausend Architekten angeschrieben werden. Und die Beteiligung kann sich sehen lassen. Denn mittlerweile haben bereits über 550 Architekten an der Umfrage teilgenommen.

In den nächsten Wochen sollen nun die Thesen geprüft werden, ob Architekten wirklich mit der aktuellen Praxis unzufrieden sind, ob (und natürlich auch wie) Muster zukünftig besser mit Onlinemedien vernetzt werden müssen und ob z.B. eine Veränderung der Praxis die Beziehung zwischen Architekten und Herstellern verbessern würde.

Noch bis Mitte Juni können Architekten an der Befragung teilnehmen. Mit ihren Erfahrungen, Meinungen und Bedürfnissen zur zukünftigen Entwicklung der Praxis maßgeblich beitragen. Dann spätestens wird klar sein, wie Architekten wirklich im Alltag mit Mustern arbeiten, was sie sich von den Herstellern wünschen und welche Anforderungen sie an die Bemusterung stellen.

Starke Partner der Befragung

Unterstützt wird das Projekt übrigens vom Bodenbelagshersteller wineo und Holzwerkstoffproduzent Pfleiderer, die das Projekt von Anfang an begleitet haben. Ebenso wie adelt, competitionline und wir sind die beiden Hersteller schon sehr gespannt auf die Ergebnisse. Die werden wir ab Ende Juni auswerten und anschließend in einem umfangreichen Studienbericht mit praxisorientierten Handlungsempfehlungen aufbereiten werden.

Aber auch alle anderen Hersteller dürfen gespannt sein. Denn ab Herbst werden die Marktforschungsergebnisse dann bei ersten Herstellern und weiteren Interessenten präsentiert. Und so viel nehmen wir schon vorweg: Die Ergebnisse sind bereits jetzt schon sehr interessant. Denn wahrscheinlich werden viele Hersteller umdenken müssen.

Und wenn auch für Sie das Thema architektengerechte Bemusterung spannend ist und Sie Interesse an den Ergebnissen oder einem gemeinsamen Austausch dazu haben, schicken Sie mir gerne eine Nachricht an j.rosenberg@marktrausch.com. Ich freue mich!